Warum schreibt Stella Jante Fantasy? Oder Erinnerung an meine Oma… Senf zum Mittwoch #7

Dezember 13, 2017

 

Es war nicht etwa so, dass ich das von Anfang an plante. Als ich klein war, wollte ich Autorin werden, das schon, aber ich habe nicht gedacht: “Ich will Fantasy schreiben!”

Lange Zeit war ich davon überzeugt, dass ich Sachbuchautorin werde und bleibe.

 

Der Senf zum Mittwoch

Wie schon mehrfach erzählt, ist der erste Band der “Geschichtenerzählerin” als Hochzeitsgeschenk für meinen Mann entstanden. Wir haben nach 8 Jahren des Zusammenseins beschlossen zu heiraten. Da wollte ich ihm schon ganz was Besonderes schenken…

So gesehen wäre also ein Liebesroman logischer gewesen, oder?

 

 

 

Nur auf dem ersten Blick. Ich habe von meiner Großmutter ein altes Weltbild “vererbt” bekommen und für mich hört die Welt nicht bei dem auf, was die Augen sehen. Alles hat für mich eine Seele, und somit sehe und erlebe ich die Realität selbst als etwas, was die meisten als “Fantasy” bezeichnen. So ist es naheliegend, dass ich darüber schreibe, was über die normale Realität hinausgeht, Mystik und Magie in meine Zeilen Eingang findet.

oma3Außerdem haben mich – wie meine Hauptdarstellerin Mena in “Die Geschichtenerzählerin” – von klein auf Sagen und Legenden interessiert. Irische Sagengestalten sind einigermaßen bekannt, die Südtiroler Sagenwelt nicht einmal allen Südtirol_erinnen. Sie in einem Roman aufleben zu lassen, das hat mich genauso gereizt, wie meinem Mann eine Liebesgeschichte zu schreiben.

Natürlich hat die Beziehung zwischen Mena und Kinnon aus diesem Grunde auch ihren Platz in dieser Trilogie, aber aufgrund meines Wissens der Vintschger Typenlehre ist für mich Beziehung mehr als nur das Verlieben und wird in meinen Romanen immer viel Raum erhalten.

Das erzähle ich euch heute auch aus einem ganz besonderen Grund: Gestern war der Geburtstag meiner Oma. Sie wäre am 12.12. 115 Jahre alt geworden. Leider ist sie 1990 von uns gegangen, aber in meinem Herzen und nun auch in meinen Büchern lebt sie weiter!

3 Antworten auf Warum schreibt Stella Jante Fantasy? Oder Erinnerung an meine Oma… Senf zum Mittwoch #7

  • Das ist sooo schön. Ich hab meine Omimi auch sehr gelient, sie und die tollen Geschichten, aber nie nie nie würde ich so toll, liebevoll und fesselnd schreiben können wie du!!!! Danke an die Omi, die dich in diese unsere Welt eingeführt hat!

    • Die Omas, nicht wahr, Bina? Meine war im wahrsten Sinne des Wortes eine Hirtin und hat mich in ein altes Weltbild eingeführt, zu der auch die Vintschger Typenlehre gehört. Sie war ewas ganz Besonders. Und danke für das schöne Kompliment!

  • schön, dass ich jetzt auch ein Bild von deiner Oma habe. Ihre Lehren und was sie dir gegeben hat ist mir ja seit einiger Zeit bekannt.
    Der Gedanke, deinem Mann ein Buch zu schreiben und seine Idee, dass es veröffentlicht werden muss, das ist für mich eine Fügung gewesen. Danke Uli!6L94

Schreibe einen Kommentar

*

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.