Mein Senf zum Mittwoch à la Brecht #3

November 15, 2017

Der Senf zum MittwochHeute wird der Senf zum Mittwoch ein „Eigentlich…“.

Eigentlich hätte ich ja heute was Anderes veröffentlichen wollen, aber da momentan nichts so geht, wie ich es plane, soll es auch beim Senf zum Mittwoch so sein.

An manchen Tagen frustiert es schon sehr, an anderen schaffe ich es, alles recht gelassen anzunehmen, wie es kommt.

Heute ist, wie man sich leicht denken kann, ein Tag des Frustes… Da hat man sich jahrelang ein System ausgedacht, wie man die verschiedensten Projekte und Pläne, Familie und Freunde in so einer Woche unterbekommt – und das Schreiben noch dazu. Und dann kommt alles anders. In der Arbeit kommt was Unerwartetes dazwischen, in der Familie braucht jemand plötzlich etwas – und all das, was man sich so vorgenommen hat, wird verschoben und dann nochmals verschoben. Vieles geht zäh und mühsam, heute auch noch der PC, und das schon seit einer Weile. Das erzähle ich im Moment des Frustes jammernd meinem gewissen Lieblingsleser, den Eingeweihte schon im Ebook „Das Geheimnis der Stella Jante. Oder: Roger und die Geschichtenerzählerin“ kennengelernt haben, und er bringt es – wie so üblich – auf den Punkt, und zwar mit einem Zitat von Brecht, das ich längst vergessen hatte und doch das unfreiwillige Motto meines derzeitigen Lebens ist… Tja, was ist dem noch hinzuzufügen? 😉

Eigentlich nur dies: Wenn ihr auch so eine Zeit habt, dann denkt daran, schon Brecht hat erkannt, dass es im Leben anders kommt, als man denkt.

Euch noch eine schöne restliche Woche wünsche ich und mir, dass die Tage der Gelassenheit überwiegen mögen…

Ja, mach nur einen Plan! 

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