Eigentlich…

Dezember 19, 2016

Eigentlich sollte ich… eigentlich wollte ich…

Ich weiß nicht, wie oft euch solche Sätze unterkommen, aber bei einer Autorin wie mir sind sie täglich Brot.

Eigentlich sollte ich heute arbeiten. Es ist Montag. Aber ich bin immer noch krank. Heute Vormittag fing ich guter Dinge an, heute Nachmittag ging ich ins Bett und stand nicht mehr auf.

Eigentlich wollte ich eine Weihnachtsgeschichte rund um Mena & Kinnon schreiben. Aber der Zeitplan ging den Bach runter. Vielleicht hätte ich es geschafft, es war nicht nur die Arbeit, die den Plan vereitelt hat. Es war vielmehr, dass ich in meiner freien Zeit lieber gelesen als geschrieben habe…

Und dann kommt eine WhatsApp rein von einem guten Freund. Er war einer meiner ersten Testleser des ersten Bandes der Geschichtenerzählerin. Dann ging es sich einfach nicht mehr aus, dass er weiterlas.

Heute nun die Meldung. An diesem Montag. An dem ich krank in meinem Bett mit meinen „Eigentlich’s“ liege: „Band 3 ist eine literarische Chemotherapie. Ein Flächenbombardement der Ereignisse und Gefühle.“

Eigentlich freue ich mich wie ein kleines Kind. Krank in meinem Bett. An einem Montag…

2 Antworten auf Eigentlich…

  • Hmmm, es ist ganz ganz toll, wenn man mitkriegt, dass andere Männer ähnliche Eindrücke von einem Roman haben, wie man selbst! Das muss doch deinen Genesungsprozess ungeheuer beschleunigen, liebe kranke Stella! Und wenn du wieder fit bist, schreib bitte wieder so eine schöne Geschichte für uns…

    • Ich bin ganz stolz, männliche Leser zu haben, lieber Roger. Und dass es ihnen so gut gefällt. Mein erster und bester Testleser ist ja mein Mann, bei diesem Roman war ein zweiter, ein Freund aus Studienzeiten, mein Alpha-Leser…
      Ja, und wie er ihn beschleunigt, den Genesungsprozess.
      Und eine schöne Geschichte wird es sicher bald wieder geben! Danke für’s Nachfragen. Das motiviert!

Schreibe einen Kommentar


*